Gastbeitrag "Angeltour am Möhnesee 15.06.2014"

Lange hatte ich mich auf den Angeltrip mit Robin gefreut und am 15.06 ging es dann bereits um 4.00 Uhr morgens in Richtung Möhnesee, was sich später auch auszahlen sollte.

 

Gegen 6.00  Uhr kamen wir am Wasser an und ich konnte es kaum abwarten den ersten Wurf zu machen.

 

Zu beginn unserer Tour versuchten wir es mit Gummifischen, welche wir durch das Freiwasser führten, was aber noch nicht den gewünschten Erfolg brachte.

Somit hieß es Taktik- und Stellenwechsel.

 

Wir fuhren in etwas flachere Zonen des Sees, und brachten dort erneut unsere Köder, in diesem Fall Twitchbaits zu Wasser.

So fingen wir auch schnell unsere ersten Barsche.

Auch wenn diese noch nicht die größten waren hatten wir unseren Spaß.

An dieser Stelle hatten wir ein wenig später auch einen Schwarm mit anscheinend größeren Fischen ausgemacht und befischten diesen mit einem Drop-Shot Rig welche wir mit kleinen Gummifischchen und Würmern bestückten.

Auch diese Technik funktionierte einwandfrei und wir landeten die ersten etwas größeren Fische bis 30cm.

 

Als die Bisse nachließen fuhren wir erneut eine von Robin ausgewählte andere Stelle an.

Nun ja was soll ich sagen auch hier mussten wir nicht lange auf erste Bisse warten.

In vielen Zeitschriften hatte ich immer gelesen, dass mit dem ersten Wurf oftmals mit Fischkontakt zu rechnen ist. Ich wollte dem ganzen nicht so recht glauben, bis ich es selbst an diesem Tag erleben durfte.

 

Doch auch hier bissen noch nicht die richtigen Dickbarsche, welche wir uns noch als Ziel für den Tag vorgenommen hatten.

Nach kurzer Angelpause beschlossen wir eine weitere Stelle anzufahren, was sich auch bezahlt gemacht hatte.

An dieser Stelle versuchten wir unser Glück erneut mit Gummiködern und bereits beim ersten Wurf hatte Robin einen starken Biss und wir wussten sofort, dass uns ein Hecht eingestiegen ist.

Nach einem starken und spannenden Drill hatten wir den 70er Möhnepike, welcher an der 10g Rute von Robin tobte  im Netz.

 

Danach tat sich aber nicht mehr viel an dieser Stelle und wir fuhren wieder ein Stück weiter und angelten erneut mit kleinen Wobblern nahe der Uferkante und fingen kleinere Barsche welche uns bei Laune hielten.

So langsam wanderte die Sonne wieder in Richtung Horizont und wir fuhren noch einmal zu unserer Anfangsstelle und probierten es dort erneut mit Gummiködern auf Dickbarsche.

 

Plötzlich hatte Robin einen starken Biss und er dachte er hätte erneut einen Hecht am Haken, da der Fisch heftige Fluchten machte und seine Rolle aufheulen ließ.

Als wir den Fisch zum ersten mal zu Gesicht bekamen, sahen wir keinen Hecht sondern einen kugelrunden Barsch welcher ganze 45cm maß.

 

Doch dass sollte es noch nicht gewesen sein, denn auch ich fing in kurzer Zeit darauf einen Dickbarsch von knappen 40cm und somit meiner persönlichen Bestmarke.

Das war der krönende Abschluss des Tages welcher nicht besser hätte laufen können.

 

Bisher habe ich nur von Fängen die wir vorzeigen können erzählt, doch ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Miteinander, was mit Robin auf jeden Fall ein leichtes ist und man gut einen langen Tag auf seinem Boot aushält.

 

Somit ein herzliches Dankeschön an Robin Grompe für den tollen Angeltag!

 

Niklas

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