Muttertags Angeln auf dem Möhnesee

Am 12.05.13 traf ich mich morgens mit meinem Gast „Tati“. Tati und ich wollten gemeinsam den Hechten auf der Möhne nachstellen. Während andere „Mütter“ sich am Sonntag den Kuchen reingeschoben haben, haben Tati und ich uns am Sonntag mit einigen Regenschauern und vielen Hechten vergnügt. Nun gut, morgens um 06.00 Uhr ging es mit Vollgas auf der Möhne los. Die Angelsachen waren im Boot verstaut und ab ging es. Während der Fahrt erzählte ich von den letzten Touren! "Viele Nachläufer, einige Attacken und im Drill verlorene Fische“ machten mir und meinen Gästen die Tage schwer. Der „Muttertag“ sollte anders sein. Ich hatte noch einige Rechnungen mit dem Squad Minnow 95 und dem ein oder anderen Möhne Hecht offen. So war dies mein erster Köder des Tages. Ich war dennoch leicht verunsichert ob die ganzen „Fehlattacken“ am Köder oder am Beißverhalten der Fische lagen. Ganz klar letzteres, es ging direkt morgens wieder los. Nachläufer, Fehlbisse und nach der ersten Stunde brachte der Squad Minnow 95 bereits den ersten Fisch. Mein Plan ging auf, die flachstehenden Barsche haben mir dies verraten. Es gab in den letzten Tagen einige Barsch Nachläufer auf Jerks, so kam mir die Idee „Barschdekore“ zu fischen! Nach meinem ersten Fisch bekam Tati auch einen richtig guten Nachläufer auf einen Zalt. Definitiv wollten die Fische keine großen Köder, keine laut aufplatschende Jerks. Kleine Twitchbaits sollten es sein, ähnlich wie kleine Barsche! Kleine flink durchs Wasser huschende Köder. Relativ schnell biss auch schon der nächste und der übernächste. Ein echt guter Tag, denn bis zum Mittag hatten wir bereits einige Hechte. Gegen Nachmittag sind wir noch eine andere gute Stelle angefahren. Kaum ausgeworfen ging es wieder los! Driiiiilllen! Cool, so kann es weiter gehen. Tati probierte alles aus, nichts wollte auf Ihre Köder beißen. Ich legte Ihr Top Köder wie den Jockie, den Arnaud und den Squad Minnow hin. Tati sagte: „Die beißen eh nur auf deinen Barsch“! Ich grinste, öffnete mein Karabiner und tauschte den Squad Minnow 95 in Barschdekor gegen den Arnaud 100F in der Farbe Wagasaki ein. Beim ersten Auswurf sagte ich Ihr: „Die Fische stehen hier gestapelt, die wollen nur fressen“. Kaum ausgesprochen knallte es in meiner Rute, kurze Reaktion und Anhieb. Schnell reichte ich meine Illex Crusher Rute mit einem strammen Hecht an Tati rüber. „Du bist dran“, sagte ich zu Ihr und Tati durfte Ihren ersten Möhne Hecht drillen! Sie war echt glücklich und freute sich darüber. Dennoch konnte Sie kurz darauf auch Ihren eigenen „selbst getwitchten“ Möhne Hecht überlisten. Auch beim Schleppen gab es über tiefem Wasser mit dem Castaic Real Bait einen guten Fisch ans Band, leider stieg dieser relativ schnell auch wieder aus. Am Ende des Tages hatten wir Neun Hechte, 1,5 Stk. bei Tati und 7,5 Stk. bei mir. Von diesen Neun Fischen hat nicht einer auf Jerkbait oder Gummi gebissen. Acht Stück haben auf Illex Köder gebissen, einer auf einen „Tati Spezial Holo Wobbler“. Der größte Hecht des Tages war ein 80er, darunter ein 76er, ein 71er, ein 60er und ein paar Schniepels. Alles in allem hatte „Mutter Tati“ einen für den Möhnesee recht erfolgreichen Tag erwischt. Dem Kommentar von Ihr auf meiner Website zufolge, denke ich dass Sie überaus zufrieden war mit der „Muttertags Tour“ auf dem Möhnesee.

 

Grüße

Robin Grompe

Barschjagd im Freiwasser - Gezielt auf die ganz Großen

Pelagic - Im Freiwasser auf Großhecht

Guidings vom Lund Boot